Herz und Gefässe

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Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen.

Ein Schwerpunkt unserer Praxis liegt auf der frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen wie arterielle Hypertonie, Herzrhythmusstörungen, Koronare Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz. Zur Beantwortung spezieller Fragestellungen arbeiten wir eng mit den kardiologischen Abteilungen der lokalen Krankenhäuser sowie mit kardiologischen Partnerpraxen zusammen.

Arterielle Hypertonie: Am Anfang steht neben der körperlichen Untersuchung und der Auskultation des Herzens immer die Messung des Ruhe-Blutdruckes. Diese führen wir als Routine immer durch, wenn Sie uns besuchen.

Ist dieser Wert auffällig, kann ergänzend eine Langzeit-Blutdruckmessung über 24 Stunden genauere Informationen über Ihr Blutdruckverhalten liefern, insbesondere unter körperlicher Belastung und nachts.

 

Herzrhythmusstörungen können beschwerdelos verlaufen, von Herzklopfen, -stolpern, -jagen oder Herzrasen (Palpitationen) begleitet sein oder zu Schwindelgefühlen und Beklemmungszuständen führen. Es kann auch zu Bewußtseinsverlust mit Stürzen (Synkope) kommen.

Generell treten Beschwerden bei raschem Herzschlag (ab ca. 160/min), bei zu langsamem Herzschlag (ab ca. 40/min) auf.

Sollten Sie unter einem der obenstehenden Symptomen leiden, können ein Ruhe-EKG, ein Langzeit-EKG oder auch eine Ergometrie eine Rhythmusstörung als Ursache eventuell aufdecken. Oft sind jedoch mehrere Langzeit-EKG-Aufzeichnungen oder sogar die Implantation eines Ereignis-Rekorders vonnöten. Parallel müssen andere, nichtkardiale Ursachen ausgeschlossen werden.

Die Koronare Herzkrankheit (KHK) ist mit Abstand die häufigste Todesursache in den Industrienationen. In 50 % aller Fälle wird sie erst mit dem Myokardinfarkt manifest, in weiteren 40% äußert sich die Erkrankung zunächst in dumpfen, drückenden, einschnürenden und häufig brennenden Schmerzen, die hinter dem Brustbein lokalisiert sind – der Angina pectoris.

Häufig tritt Angina pectoris nur bei körperlicher Belastung auf (stabile Angina pectoris). Sie kann aber auch primär in Ruhe, z.B. nachts auftreten (instabile Angina pectoris) und stellt dann einen Notfall dar.

Mittels Anamnese und einer Blutuntersuchung können noch unerkannte Risikofaktoren aufgedeckt werden, beispielsweise eine arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus oder eine Fettstoffwechselstörung. Auch ist eine genetische Prädisposition (familiäre Belastung) von großer Bedeutung. Ruhe- EKG, eine Ergometrie und andere Untersuchungen ergänzen die Diagnostik.

Für eine einheitliche Therapiequalität der KHK existiert wurde im Jahr 2004 ein Behandlungsprogramm (oder „Disease-Management-Programm bzw. DMP“) entwickelt.

Es stellt in unserer Praxis einen festen Bestandteil unseres Therapieangebotes dar.